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Vor
dem Training
Hände & Füsse waschen, Schmuck ablegen,
sauberen Gi oder Trainingskleidung anlegen, hier ist auch
noch Zeit sich privat zu unterhalten, spätestens auf
der Matte ist damit Schluß. Finger- und Fußnägel
sind kurz zu halten.
Training
Verbeugung bevor man die Matte betritt, damit zeigt jeder
an dass er die Dojo Regeln anerkennt. Die Trainingsgruppe
stellt sich vor dem Trainingsbeginn nebeneinander vor dem
Lehrer/Meister in Reihenfolge ihrer Graduierung auf. Der Lehrer/Meister
zeigt an ob im Stand oder Kniesitz angegrüßt wird.
Angrüßen
im Stand
Einfache Verbeugung, d.h. Oberkörper ab Hüfte
nach vorn beugen, Hände in Gebetshaltung vor der Brust
oder an der Hosennaht.
Angrüßen
im Kniesitz
Hände auf Oberschenkel legen, der Lehrer/Meister
gibt das Kommando Mokuso (sprich: moksu). Daraufhin werden
die Augen geschlossen und sich so auf das Training vorzubereiten,
d.h. den Geist vom Alltag frei machen damit die Aufnahmefähigkeit
und Konzentration für das Neue optimiert wird. Der Schüler
mit dem höchsten Kyu-Grad schaut mit halbgeöffneten
Augen zum Lehrer/Meister bis dieser mit einem leichten Kopfnicken
andeutet, die Sitzung zu beenden. Dies bekundet dann der Schüler
mit einem Jamei, rei (sprich: jame-i re-i) worauf alle ihre
Hände vor ihren Kniee auf den Boden legen und den Oberkörper
nach vorne beugen. Nachdem der Lehrer/Meister aufgestanden
ist tun dies auch die Schüler. Dies alles zeigt an, dass
wir die Lehre annehmen und den Anweisungen des Lehrers/Meisters
folgen werden.
Verbeugung
vor dem Partner
Hier wird dem Partner Respekt erwiesen, das er sich für
die Übung zur Verfügung stellt und sich gleichzeitig
entschuldigt falls man ihn unbeabsichtigt Schmerz zufügen
sollte. Falls man nicht mehr konzentrationsfähig ist,
sollte man hier eine Pause einlegen, indem der Partner nach
der Verbeugung höflich abgelehnt wird, um eine eventuelle
Verletzung zu vermeiden. Falls der Lehrer/Meister sich vor
einem verbeugt gibt es kein Ablehnen.
Lehrer/Meister
Leitet das Training und seinen Anweisungen sind Folge
zu leisten. Er hat das Recht einen Schüler aus dem laufenden
Training auszuschließen.
Während
des Trainings sind Diskussionen mit ihm untersagt. Er ist
das Bindeglied einer langen Kette von Lehrern/Meistern und
selbst noch Schüler gegenüber seinem Lehrer/Meister.
Andere Ausdrücke sind Sensai (jap.), Sifu (chin.) und
Guro (thai., ind.).
Allgemeines
Der Umgangston im Dojo ist freundlich & höflich,
Kraftausdrücke haben hier nichts verloren. Wer zu spät
kommt, meldet sich beim Trainingsleiter und wer sein Training
kurz unterbrechen muss, meldet sich ab. |